Barbera

Die Rotweinrebe Barbera hat über die letzten Jahren mehr und mehr aufgeholt, besonders im Piemont erfreut sie sich großer Beliebtheit. Über Jahrhunderte war Barbera dort als Rebe zweiter Klasse abgestempelt. Bislang wird angenommen, dass die Rebsorte Barbera aus dem Gebiet des Monferrato im Herzen des Piemont stammt. Die ältesten schriftlichen Belege stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die romanische Kathedrale Sant'Evasio in Casale Monferrato, ursprünglich aus dem Jahr 742 und im 12. Jahrhundert komplett neu errichtet, verfügt über ein bedeutendes Archiv der Zeit zwischen 1246 und 1277. Am 24. Mai 1255 wurde vermerkt, das der Kanoniker Ottobone di Coniole dem Bernardo Lanbrosca di Castelnuovo Rebland mit de bonis vitibus barbexinis verpachtete. Für den 7. November des Jahres 1249 gibt es einen ähnlichen Eintrag. Ob es sich bei der barbexinis genannten Rebe tatsächlich um den Barbera handelt, ist nicht zweifelsfrei erwiesen, da eines der älteren Synonyme der Rebsorte Grignolino Berbexino lautete. Andererseits könnte die von Petrus de Crescentiis in seinem 1304 erstellten Werk Ruralium Commodorum unter dem Namen Grissa beschriebene Rebsorte ebenfalls Barbera sein. Im Jahr 1606 erwähnt Giovanni Battista Croce eine Sorte namens Grisa maggiore, die in der Umgebung Turins gedeiht und bereits klar vom Nebbiolo unterschieden wird.

La Meridiana - Barbera d’Asti "Le Gagie" DOC 2014
(100% Barbera, 10 Monate ausbau in Holz, 4 Monate in Flasche - 13,5%)   Intensives Rubinrot; intensiv, angenehm, fruchtig, Noten von Gewürzen und Vanille; weinig, weich, voll, harmonisch, ausgewogen. Ein Barbera wie man ihn ... (mehr lesen)
9,90 € 2